Netzwerksicherheit – Hacker Angriffe bedrohen Firmenexistenz

Komplexere Bedrohungen und größere Angriffsflächen erschweren die Netzwerksicherheit der Unternehmen. Cyber­kriminelle gehen mit immer raffinierteren Methoden gegen Unternehmen vor, so dass ausgeklügelte Cyberangriffe oft monatelang unentdeckt bleiben können.

Vor kurzem ist bekannt geworden, dass das deutsche Softwareunternehmen Teamviewer Opfer eines Cyberangriffs war. Vermutlich ausgehend von Hackern, die im Auftrag des chinesischen Staates arbeiten. Die dabei eingesetzte Schadsoftware Winnti hat auch schon Thyssenkrupp sowie Bayer getroffen, wie der Spiegel berichtet. Solche gezielten Angriffe sind beunruhigend und zeigen, dass kontinuierlich die Netzwerksicherheit gewährleistet sein muss.

Ein neuer Jahresbericht des Threat Intelligence-Anbieters Blueliv zeigt zudem, dass staatlich geförderte Cyberangriffe zwar eine durchaus reale Bedrohung für Unternehmen sind, viele der 2018 entdeckten Attacken jedoch vornehmlich finanziell motiviert waren.
Dabei gingen Cyberkriminelle mit immer raffinierteren Methoden gegen Unternehmen vor. Der Bericht enthält eine umfassende Analyse von Cybervorfällen der letzten zwölf Monate, die deutlich zeigt, wie sich die Bedrohungslandschaft ändert – und warum eine wirksame Verteidigung gegen Cyberangriffe immer schwieriger wird.

Ein Faktor: Die potenzielle Angriffsfläche von Organisationen wächst schneller als je zuvor. Gründe dafür sind der zunehmende Einsatz von Mobilgeräten und Apps sowie die Digitalisierung zahlreicher zuvor analoger Prozesse. IoT-Endpunkte (Internet of Things, Internet der Dinge) gehören heute zu den am schnellsten wachsenden digitalen Schwachstellen in Unternehmen. Neue Malware-Exemplare mit innovativen Angriffstaktiken zielen denn auch auf diese vernetzten Endgeräte ab. So verzeichneten die Blueliv-Sicherheitsforscher im vergangenen Jahr eine Anzahl neuer Malware-Stämme wie Mirai Sora oder Torii, deren Funktionen es erlaubten, IP-Kameras, Android-Smartphones oder Router zu infizieren.

Wie Sie sich schützen können, zeigen wir Ihnen in unserem Beitrag über Cyberkriminalität.

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